Kommunikation und Information

DIE MEDIEN

Kommunikation und Information sind eine der elementarsten und wichtigsten Voraussetzungen und gleichzeitig Zeichen jeder Lebendigkeit als solcher. Ohne Kommunikation sind weder elementare Lebensprozesse wie Zellwachstum und Zellerneuerung bei Mensch, Tier und Pflanze möglich; noch könnte ohne Kommunikation, ohne Austausch unseres Geistes und Gefühls, das menschliche Leben vonstatten gehen. Kommunikation ist demnach das grundlegendste Lebensprinzip des menschlichen Individuums sowie der menschlichen Gemeinschaft. Dabei ist die Freiheit des Geisteslebens in Kultur, in den Medien (Zeitungen, TV, Radio), aber auch in Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie in religiösen und metaphysischen Aspekten wichtigste Grundlage jeder Kultur und Demokratie. Die Freiheit der Kommunikation wird dabei nur durch die Würde des Menschen (Grundgesetz Art. 1: “ Die Würde des Menschen ist unantastbar) eingeschränkt. Die grundrechtlich verbrieften Grundrechte wie Freiheit, die menschliche Würde und körperliche Unversehrtheit (sprich Gesundheit) sind heute vielfältigst gefährdet:

Konzentration von nationalen und internationalen Presseorganen (z.B. durch Fusionen):

Zeitungen und Fernsehanstalten werden trotz ihrer Funktion als Meinungsträger nicht anders als irgendwelche Produktionsanlagen gehandelt und stehen als solche zum Verkauf. Auf diese Weise entstehen „Medienzaren“, mit denen sich jedermann in der Politik gut zustellen trachtet. Zuwenig bis nichts wird bisher dagegen unternommen. Immer größere Anteile der Medien sind auf diese Weise in immer weniger Händen konzentriert. Das gefährdet Freiheit und Demokratie. Dabei hätte der Staat dafür Sorge zu tragen, dass derartige Konzentrationsprozesse in Medien und Presse unterbleiben, damit die grundgesetzlich verbriefte Pressefreiheit erhalten bleibt.

Da bei den gegenwärtigen Medienfusionen von „Pressefreiheit“ jedoch nur schwerlich gesprochen werden kann, muss alles getan werden, damit die Vielfalt in der Presselandschaft wieder hergestellt wird.

Etwaige Lausch- und Spähangriffe auf die Presse und ihre Vertreter stellen u.E. eine eklatante Verletzung der Meinungs- und Pressefreiheit dar. Sie sind daher unbedingt zu unterlassen.

Verletzt wird die Menschenwürde, vor allem aber die seelische Gesundheit unserer Kinder durch die zügellose Darstellung des Quälens, des Folterns, der blanken Gewalt sowie des Tötens von Menschen durch den Menschen.

In Anbetracht dessen, dass Kinder und Jugendliche heute mehr Zeit in der „Schule des Fernsehens“ als in der tatsächlichen Schule verbringen, schlägt sich die Brutalität in den Medien auch in der zunehmenden Brutalität und Verwahrlosung des kindlichen und jugendlichen Verhaltens nieder. Hier muss dringend eingeschritten werden. Eine drastische Reduzierung der Gewaltszenen ist zu bewerkstelligen.

Problematisch erscheint uns ebenfalls die Darstellung würdeloser Sexualität in pornographischen Darstellungen. U.a. im Interesse des Jugendschutzes haben auch die Medien die Würde des Menschen zu berücksichtigen.

Verletzung der grundgesetzlich verbrieften Unversehrtheit der Gesundheit findet, vielfältigen wissenschaftlichen Studien sowie Fallbeobachtungen nach zuschließen, u.E. in eklatantem Ausmaß durch die moderne Kommunikationstechnik des Mobilfunks statt. Krebsförderung als auch Genbrüche sind im Tierexperiment mit gepulsten digitalen als auch ungepulsten hochfrequenten Feldern nachgewiesen. Hier versagt u.E. der Staat in seiner Fürsorgepflicht für den Bürger derzeit drastisch. Trotz vielfältiger Hinweise z.B. auf Tumorbildung durch HF-Belastung privilegiert der Staat den ungebremsten Ausbau des Mobilfunks mittels Sendemasten. Bürgerinitiativen laufen deshalb vielfach ins Leere. Wir fordern eine Umkehr der juristischen Beweislast und einen sofortigen Stop der weiteren Ausbreitung dieser Technik etwa durch Sendetürme, bis die Betreiber die Unschädlichkeit der verwandten hochfrequenten Strahlen nachgewiesen haben.

Die Freiheit des Geistes ist auch in den Bereichen der Lebens- und Gesundheitsberatung, der Philosophie und der Metaphysik sowie im religiösen Bereich strikt zu befolgen. Subsumierung seelischen Lebens mit diffamierenden Begriffen der Ausgrenzung wie „Psychomarkt und Sektenwesen“ sind mit der Würde des Menschen (GG. Art. 1) unvereinbar. Ebenso Initiativen, mittels eines geplanten „Lebenhilfebewältigungsgesetzes“ o.g. Seminaraktivitäten zu verunmöglichen, wenn sie nicht von Ärzten, Heilpraktikern oder den Amtskirchen ausgehen.

Wir erleben dies als eine geradezu diktatorische Gleichschaltung und Gleichmacherei.

Auch in seelischer Hinsicht ist die Würde des Menschen unantastbar. Der mündige Bürger kann selbst herausfinden, was für ihn gut und was für ihn nicht gut ist. Was sich schönrednerisch als Verbraucherschutz ausgibt, ist in Wirklichkeit Bevormundung des mündigen Bürgers durch einen sich als Obrigkeit gebärdenden Staat.

Freie Meinungsäußerung bezüglich allen staatlichen Organen und Funktionsträgern in Gemeinde, Land, Bund und in Europa sind zu respektieren.

Wir fordern:

Fusionsstop und Dezentralisierung der Presseorgane.

Die Pressefreiheit ist gegenüber staatlichen Eingriffen strikt zu schützen.

Staatliche Übergriffe auf gesundheitliche, psychologische, alternative, esoterische sowie religiöse Lebenshilfe- und Selbsthilfeverfahren des Bürgers durch den Staat sind strikt zu unterlassen. Die Seele ist kein „Psychomarkt“, schon gar nicht für die Pharmazie. Die Freiheit des Geistlebens muss gewährleistet bleiben.