Volksgesundheit und Medizin

Krank durch das derzeitige System
Gesundheit und Medizin, die Erprobungsregelung
Wege aus der Krise, die Holistische Medizin
Unser Forderungskatalog bezüglich des Gesundheitswesens

Als Vorspann

DIE IATROGENITÄT
oder:
Krank durch das derzeitige System

Parallel zur Umweltzerstörung und Intoxikation der Biosphäre, in ihrem fatalen Ausmaß nicht zu übersehen, verlief, markiert durch die Entdeckung und Einführung des Penicillins, seit Ende des 2. Weltkriegs ein weitgehend unerkannter, in seinem Ausmaß aber nicht weniger apokalyptischer Vorgang, genau spiegelbildlich zu jener Umwelttoxikation: Der Prozess der „Innenweltintoxikation“ unserer Gesellschaft! Die weltweite Chemikalisierung der Bevölkerung der Industrienationen und zunehmend auch der Dritten Welt durch einen Exzess an allopathischer Medikation!

So konsumierten - statistischen Erhebungen zufolge - bereits vor 10 Jahren die Japaner etwa als „Weltbeste“ 1800 Tabletten pro Kopf im Jahr, dicht gefolgt von den Amerikanern mit 1700 Tabletten; ihnen folgen die Franzosen als „Europameister“ mit 1650 Tabletten, die Italiener mit 1500 Tabletten, die Engländer mit etwa 1400 Tabletten. Und dann die Deutschen als europäische Schlusslichter mit „nur“ 900 Tabletten pro Jahr!

Und freilich: Auch die Entwicklungsländer sind von diesem Prozess betroffen! Dienen sie doch den Pharmaziekonzernen als problemlose Absatzmärkte für nebenwirkungsreiche, bei uns wegen ihrer Gesundheitsschädigung verbotenen, gleichsam zu „Sperrmüll“ gewordenen Pharmaprodukte. Ein Missstand, der erst auf Grund vielfältiger außerparlamentarischer Initiativen in der 4. Novelle zum AMG (Arzneimittelgesetz) seinen Niederschlag fand, die den Pharmaproduzenten verbietet, weiterhin etwa phenacetinhaltige, schwer nierentoxische Schmerzmittel in den Ländern der Dritten Welt zu veräußern - es sei denn, die dortigen Gesundheitsbehörden würden dieses wünschen - was sie häufig auch tatsächlich tun.

Jene „Innenweltintoxikation“ sei zunächst von ihrem finanziellen Desaster aus beleuchtet:

Die Kosten für das Gesundheitswesen sind in den Industrienationen „explodiert“! So haben sie sich in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1950 bis 1980 verdreißigfacht! Bis zum Jahr 1988 gar verdreiundvierzigfacht und bis zum Jahre 1997 versechsundachzigfacht! Sie betragen in der BRD mit einem Volumen von rund 537 Milliarden Mark bereits mehr als ein Viertel des gesamten Bruttosozialprodukts und stellen somit eine Hürde dar, die auch von einem „reichen“ Land wie dem unseren nicht mehr ohne schwerste volkswirtschaftliche Schäden zu tragen ist. Dass eine vergleichbare Finanzbelastung sich für ein Entwicklungsland ruinös auswirken muss, versteht sich von selbst!

An dieser Stelle sei auch ein überschlägiger Vergleich des „medizinisch-industriellen Komplexes“ mit dem „militärisch-industriellen Komplex“ gezogen: Die derzeitigen Staatsausgaben des Verteidigungshaushaltes betragen etwa 50 Milliarden DM. Neben den Gesamtkosten von 537 Milliarden DM für das Gesundheitswesen nimmt sich dieser Betrag vergleichsweise bescheiden aus. Ausdruck einer verlagerten Kriegsführung nach innen? Der Verbraucher und Patient jetzt als Schauplatz eines inwendig verlagerten kalten Kriegs?

Wie aber sehen die gesundheitlichen Folgen für unsere Bevölkerung aus? Nachfolgend einige Eckdaten der „Industriellen Gesundheit“:

Die Zahl chronisch Erkrankter ist Schätzungen zufolge heute etwa 8 mal so hoch wie vor 50 Jahren!

Die Erkrankungsrate an Herz-Kreislaufkrankheiten konnte trotz Aufwendungen in Milliardenhöhe für Intensivstationen und Rehabilitationsmaßnahmen nicht gebremst werden!

Krebserkrankungen sind vehement im Vormarsch! So stellen bösartige Tumore und Leukämie bei Kindern (!) heute die zweithäufigste Todesursache dar! Immer jüngere Altersgruppen werden von Krebs, einer um die Jahrhundertwende vergleichsweise seltenen Erkrankung, erfasst!

Völlig ungebremst steigen auch die Allergien: 35% aller Bundesbürger leiden an einer allergischen Erkrankung! Beim weiblichen Bevölkerungsanteil sind es bereits 50%!

Die in den letzten Jahrzehnten zur Mode gewordenen, von der Pharmaziewerbung zu Glücksbringern hochstilisierten Tranquilizer, selbst Kleinkindern zur Herstellung häuslicher Ruhe und Ordnung in etwa 13% verordnet, belasten die Volksgesundheit in einem unerhörten Ausmaß: Allein in der BRD wird die Zahl der Tranquillizersüchtigen auf 400- 800 000 geschätzt! Das entspricht der 10fachen Zahl der Drogensüchtigen!

Dementsprechend berichtet ein Arzt aus Los Angeles, dass in den Staaten, sonderlich in Kalifornien, mehr Menschen auf Grund ihrer Valiumsucht auf den Intensivstationen landeten, als dies bei anderweitig Drogensüchtigen, handelte es sich nun um Marihuana, LSD, Heroin, Kokain, oder die synthetischen Rauschgiften, zusammengenommen der Fall sei!

Das Erlanger Carl- Corth- Institut veröffentlichte bereits vor 10 Jahren die erschreckende Ergebnisse einer Gesundheitsumfrage: danach bezeichnete ein Drittel der Befragten seinen Gesundheitszustand als „sehr schlecht“, „ziemlich schlecht“, oder „es geht“! Nur 17% fühlten sich „sehr gut“! Die Situation hat sich weiterhin verschärft.

Rechnet man diese Ergebnisse hoch, so steht zu befürchten, dass sich bereits mehr als ein Drittel der Bevölkerung entweder schon im Zustand einer chronischen Erkrankung oder aber in einer mehr oder minder ausgeprägten Vorstadium befindet!

Blicken wir auf das Gesundheitsrisiko in unsern Krankenhäusern: in den 3100 Kliniken der (alten) BRD werden in 674.000 Betten jährlich etwa 13 Millionen Patienten behandelt.

Auf Grund des exzessiven, häufig nur prophylaktischen Antibiotikaeinsatzes haben sich „hospitalisierte“ Bakterienstämme von extremer Aggressivität und außerordentlicher Resistenz gebildet, Keime, die es nur in Krankenhäusern gibt. Ein Umstand, der natürlich zu weiterer, immer härterer hochdosierter Antibiotikagabe zwingt. Mit allen Folgen der erneuten Züchtung noch „härterer“ Keime und allen Folgen immer höherer Nebenwirksamkeit für den Patienten!

Von den in Krankenhaus eingelieferten 13 Mio. Mitbürgern erkranken jährlich 500- 800.000 Menschen an den dort grassierenden Infektionen, am „Hospitalismus“. Das sind rund 5% aller Krankenhauspatienten! Auf Grund der außerordentlichen Gefährlichkeit dieser Keime und ihrer weitgehenden Resistenz gegen die meisten Antibiotika sterben von diesen 500- 800.000 Patienten alleine 25 000 an Sepsis! Weit mehr also, als wir jährlich im Straßenverkehr zu beklagen haben (1997 etwa 8000 Tote)!

Da in der orthodoxen Schulmedizin beinahe ausschließlich mit stark nebenwirkungsreichen, nicht kausal heilenden, nur symptomunterdrückenden allopathischen Medikamenten behandelt wird, die im Volksmund bereits häufig als „Antis“ bezeichnet werden, (Anti- phlogistica, Anti- pyretica, Anti-rheumatica, Anti- biotica, Anti- algetica etc. - und dazu seien auch die „Blocker“ verschiedenster Couleur gezählt) wird weiterhin eine hohe Rate von Arzneimittelopfern nicht verwundern:

Nach Berechnungen des Toxikologen Prof. Remmer von der Univ. Tübingen sterben jährlich 30.000 Menschen an Arzneinebenwirkungen! Wenn wir allein diese beide Gruppen iatrogen zu Tode Gebrachter zusammenzählen, dann erhalten wir die Zahl von 55.000 Todesopfern auf Grund primär oder sekundär medikamentöser Folgen. Wobei zu dieser Zahl noch nicht die anderweitigen iatrogenen Opfer etwa auf Grund unsachgemäßer Operationen dazugerechnet wurden!

Zu einem auf die Bevölkerung der USA analogen Ergebnis kamen kanadische Forscher der Univ. Toronto, nach ihren Hochrechnungen starben im Jahre 1994 alleine in den USA 106 000 Menschen - bei korrekter Einnahme - an unerwünschten Nebenwirkungen. Die Opfer von Medikamentenmissbrauch, von Überdosierung und falscher Verordnung wurden dabei bereits bewusst ausgeklammert. (SZ vom 24.04.98.) Die viel zuwenig beachtet Nebenwirksamkeit wäre demnach im Reigen der häufigsten Todesursachen - nach Kreislaufkrankheiten bzw. Krebs und Schlaganfall - als Killer auf Platz 4!

Nach all diesen bestürzenden Fakten wird es nicht mehr verwundern zu erfahren, dass das Wissenschaftliche Institut der Deutschen Ortskrankenkassen bei einer Erhebung zu dem betroffen machenden Ergebnis kam: „Die Lebenserwartung der Bevölkerung sinkt ziemlich proportional mit zunehmender Arztdichte“! Und Dr. med. Hans Halter fasst dieses Ergebnis wie folgt zusammen:

„Bürger, die in einem Gebiet mit vielen Ärzten und reichlich Krankenhäusern wohnen, verwandeln sich rascher in Patienten, werden häufiger operiert, nehmen mehr nebenwirkungsreiche Medikamente und sterben im statistischen Durchschnitt früher“!

Frage: ist die ausschließlich allopathische Medizin mithin nicht als ein

schon 5 Jahrzehnte währende Großversuch am Menschen zu betrachten - weil akausal, symptom-unterdrückend, krankheitsverschiebend, und doch dogmatisch sanktioniert? Wann endlich denkt der Gesetzgeber, die Bürger aus diesem fatalen chemischen Experiment am eigenen Leibe zu entlassen? Wann endlich schließt sich auch die gesetzgeberischer Seite jenen breiten Schichten innerhalb der Ärzteschaft an, die zunehmend regulative, nebenwirkungsfreie Therapieverfahren schätzen und in der Praxis einzuführen suchen? Denn dieses ihr Bemühen wird von offizieller Seite immer noch und mit System blockiert . So möge Prof. Dr. jur. Martin Kriele, Seminar für Staatsphilosophie und Rechtspolitik von der Univ. Köln zu Wort kommen, wenn er fordert, „jene Wissenschaftsdogmatiker von ihrem Thron zu stoßen, Denn wir sind nicht zu ihren Diensten bestellt, sondern sie zu dem unsrigen!“

Gesundheit und Medizin, die Erprobungsregelung

das erfolgreiche Reformmodell

Wenn man die vielfältigsten problematischen Fakten unseres Gesundheitswesens -rasante Kostenexplosion auf 537 Milliarden DM pro Jahr bei ständigem Anstieg aller chronischen Erkrankungen betrachtet, dann mag nachfolgend vorgestellte Erprobungsregelung aufgrund privater Initiative des ZDN mit Betriebskrankenkassen im Raum, Essen, Bochum, Köln unter der statistischen Begleitung der Univ. Essen wie ein Lichtstreif vor einem ständig finsteren Horizont erscheinen. Gelang es doch erstmals, eine Gesetzesnische aufzufinden und einen Großversuch zu etablieren, der nachweist, was langjährige Komplementärmediziner längst wussten, was orthodoxen Kreisen aber wie reine Ketzerei vorkommen mag: dass regulative Naturheilkunde in der Hand des versierten Arztes selbst bei schulmedizinisch austherapierten Fällen wie Asthma, Neurodermitis, Allergien, Rheuma, Schmerz- und psychosomatischen Erkrankungen, Wirbelsäulen-Leiden, Chron. Erschöpfungssyndrom, Migräne u.a. im Zeitraum von nur einem Vierteljahr eine 40%ige und im Zeitraum von 18 Monaten eine 65% Heilungsrate zu zeitigen vermag - zieht man die Non- Complience- Gruppe ab, dann sind es über 70%. Und das bei einem Klientel mit einer häufig länger als 10 Jahre währenden Krankheitskarriere, mit gleichzeitig deutlichem Rückgang von Arbeitsausfällen (etwa 30% weniger) sowie der stationären Kosten. (Zur Kontrollgruppe 46% weniger). Das Absenken der Kosten des Gesundheitswesens wurde von mathematischer Expertenseite in mehrfacher Milliardenhöhe schätzungsweise vorgestellt, wobei das wiederum erlangte Lebensglück sowie die neue Lebensqualität der Patienten nicht in Zahlen auszudrücken ist.

Wer glaubt, diese Chance würde vom Gesetzgeber freudig aufgegriffen und gefördert, irrt! Das Gegenteilige ist eher der Fall. Zwar brachte das im Juli diesen Jahres verabschiedete 2. Neuordnungsgesetz (NOG) die erfreuliche Binnenanerkennung für die besonderen Therapieverfahren. An die Erprobungsregelung aber knüpfte sie die Problematik, dass diese künftig ausschließlich von den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) durchzuführen sind. Und damit betreten wir vermintes Gelände. Hatten doch gerade die KVen und die Krankenkassen die Gebührenordnungen der Ärzte derartig restriktiv mitgestaltet, dass die kausal wirksamen, jedoch zeitaufwendigen regulativen Naturheilverfahren keinen Platz in der Herberge der Gebührenordnung fanden. Mit der Konsequenz, dass gerade jene Ärzte, denen es mit den hochdifferenzierten besonderen Therapierichtungen ernst war, sich genötigt sahen, wollten sie nicht bankrott gehen, aus der kassenärztlichen Versorgung auszuscheiden und nur noch privatärztlich tätig zu sein. Gerade diese Kollegen, welche unter anderem den Ausbildungsstandard der an der Erprobungsregelung beteiligten Ärzte festlegen und Schulungen durchführen, gerade diese Experten sollen künftig ausgeschlossen sein, und die KVen jetzt das Steuer der Erprobungsregelungen übernehmen. Ist hier der Kurzsichtige zum Lotsen, der Blinde zum Kapitän, der Ziegenbock zu Gärtner avanciert? Wird die Erprobungsregelung als solche aufgrund des fehlenden „Know hows“ der neuen Mannschaft zukünftig an die Wand gefahren?

Doch zurück zur ZDN-Erprobungsregelung:

Von Anfang an hatten die Ärzte es nicht nur mit dem denkbar schwierigsten Patientenklientel - mit schulmedizinisch „Austherapierten“ zu tun. Eine allgemeine Öffnung für alle interessierten Patienten der BKKen hätten das ausgezeichnete Ergebnis sicher noch ausgezeichneter gestaltet. Das ZDN war zusätzlich mit vielfältigen methodologischen Einschränkungen konfrontiert. So wurden vom diagnostischen und therapeutischen Repertoire von vornherein ausgegrenzt: die Elektroakupunktur nach Voll, eine der genialsten deutschen Medizinentwicklungen der Nachkriegszeit, international hofiert und wissenschaftlich universitär gefeiert. Ebenso die Bioresonanz. Ferner so effiziente Verfahren wie die Ozontherapie, wirksam selbst noch bei prognostisch ungünstigen Leberleiden, arteriellen Verschlusskrankheiten u.a.m. Ebenso die Bachmittel und vieles andere mehr. Ursache: die NUB-Richtlinie grenzt aus, jene Ausschlussliste vom Bundesausschuss der Ärzte und der Krankenkassen erlassen, ein Ausschuss, welchen der zitierte Staatsrechtler Prof. Dr. Kriele als „autokratische Insel in unserem demokratischen System beschreibt, bei der es schon genügt, dass einer den Daumen senkt - und schon ist die Methode ohne wenn und aber durchgefallen.

Die krankmachenden Faktoren

Die "Holistische Pathogenese"

Dass eine ausschließlich symptomunterdrückende allopathische Medizin den eigentlichen Wurzeln unseres Erkrankens nicht gerecht wird, wissen wir. Doch was sind jene Terrainfaktoren, die schlussendlich jeden Menschen in die Krankheit treiben? Was ist die „Holistische Pathogenese“?

Da wäre zunächst:

Der psychische Hauptfaktor:

Er ist ursächlich für jegliche, auch körperliche Erkrankung und tritt auf der Bühne unseres Körpers zumeist symbolisch in Erscheinung. Wenn wir den seelischen Inhalt hinter dem körperlichen „Kostüm“ erkennen, verbessert sich die Heilungschance jeder Krankheit ganz dramatisch. Wenn wir die „Seele“ einer Krankheit nicht erkennen und nur das oberflächliche Symptom bekämpfen, dann betreiben wir freilich nur Symptomverschiebung - egal, ob schulmedizinisch oder auch naturheilkundlich. Erstaunlich ist dabei immer wieder die enorme gestaltende Kraft des Unterbewussten bei jeglicher Erkrankung, und handelte es sich selbst um einen Verkehrsunfall, - etwa als Ausdruck eines nicht eingestandenen unterschwelligen Selbstmord-Impulses.

Das Störfeldgeschehen:

Es wurde 1928 von den Brüdern Huneke anlässlich des Zufallbefundes einer Narbenunterspritzung mit Procain entdeckt, die zum sofortigen Verschwinden eines Gelenkschmerzes („Sekundenphänomen“) und zur Entwicklung der Neuraltherapie führte. Aber auch chronische infektiöse Herde (etwa Nebenhöhlen- oder Blinddarmentzündung), tote oder querliegende Zähne können über die Energiewege der Meridiane und des Lymphsystem Störungen an weit davon entfernt liegenden Organen auslösen und demzufolge nur durch „Herdsanierung“ wie Narbenunterspritzung, Zahnextraktion u.a. geheilt werden. Störend wirken häufig aber auch unverträgliche Materialien etwa in den Zähnen, an erster Stelle natürlich das Amalgam, aber auch Palladium, und gar nicht selten auch Goldlegierungen, wobei nach der Metallentfernung die im Körper befindlichen Metallionen medikamentös etwa durch Homöopathika „ausgeschwemmt“ werden müssen. (Das passende verträgliche Zahnmetall und Material, müsste danach immer individuell getestet werden!)

Die Geopathien:

„Erd-Strahlen, die aus der Höhe kommen“. Dabei versteht man unter „geopathischen Zonen“ Bereiche, z.B. über Verwerfungen und Wasseradern, in denen physikalisch durch Veränderung der elektrostatischen Felder auf der Erdoberfläche ein stark erhöhtes Vorkommen von ionisierenden ultrakurzen Höhenstrahlen nachgewiesen werden kann. Erkrankungen werden auf Grund des ständigen entzündungsfördernden und erschöpfenden Reizes häufig massiv verschlimmert beziehungsweise erst ausgelöst.

Die Lateralität:

Von diesen Störungen sind zumeist die „unterdrückten“ nicht erkannten Linkshänder betroffen. Ihre Prozentzahl wird auf 40 Prozent der Gesamtbevölkerung geschätzt. Dies wird durch die Akupunktur-Diagnostik (und auch weiterführende EEG-Diagnostik) bestätigt. Nur etwa drei Prozent der Betroffenen praktizieren jedoch ihre angeborene Linkshändigkeit. Die übrigen 37 Prozent sind dem für sie vielfältigsten Stress einer rechtshändig orientierten Umwelt ausgesetzt. Häufig wurden diese Menschen als Kinder gezwungen, eine ihnen nicht gemäße rechtshändige Verhaltensweise, vor allem das Schreiben mit der rechten Hand zu übernehmen. Die Besonderheit dieser Menschen kann aber auch völlig unerkannt als verkappte Linkshändigkeit verlaufen. Aufgrund des damit verbundenen massiven chronischen Stresses finden wir vegetativ-funktionelle Störungen wie Stottern, Legasthenie, „auf der Leitung stehen“, manuelle Ungeschicklichkeiten, Bettnässen, Versagensängste, cholerisches Temperament, Bluthochdruck (90 Prozent Linkshänder!), sowie vermehrt Neurosen und Psychosen.

Die Umweltintoxikation:

Wer von uns hätte den Schock von Tschernobyl vergessen, als wir erkennen mussten, dass nur wenige Gramm der in den Kern-Reaktoren doch tonnenweise anfallenden Radionukleide ausreichten, um einen ganzen Kontinent weit über seine Grenzen hinaus aufs schwerste zu belasten? Aber auch die vielfältigen Spritzmittel, Herbizide, Pestizide, Düngemittel, Smog, der saure Regen, die Schwermetalle, die Vergiftungen des Wassers und der Atmosphäre stellen uns gesundheitlich vor die allergrößten Probleme. Dazu kommen die erschreckenden Gesundheitsschäden durch niederfrequenten und hochfrequenten Elektrosmog, wie er besonders von gepulst arbeitendem Mobilfunk ausgesandt wird. Weiterhin zu nennen ist ferner

Die "Innenweltintoxikation":

durch schlecht verträgliche bzw. schädigende allopathische Medikamente, als Teil der „Iatrogenität“ - also der arztbedingten Erkrankungen. Sie bildet nach Schätzungen die Ursache in 35 - 50% der Erkrankungen. Jährlich sterben auf Grund neuerer Erhebungen mehr als 100 000 Menschen in den USA an Arzneimittelschäden! (Siehe oben)

Die zivilisatorisch-menschenfeindliche Lebensführung:

Stress am Arbeitsplatz, das Telephon, hastiges Essen; der für Vegetativum, Köper und Seele katastrophale Schichtdienst; die Beeinträchtigung durch Abgase, Lärm und Chemikalien; der exzessive Missbrauch von Nikotin, Kaffee, Alkohol; das Suchtproblem, die negativen Diätfolgen durch raffinierten Zucker, der Auszugsmehle, der übermäßige Fleischverzehr etc. Und schließlich, mit all dem verbunden, der allgemeine Bewegungsmangel als Mitfaktor des Erkrankens.


Wege aus der Krise, die Holistische Medizin


Diese Erkenntnisse und die daraus resultierende Betroffenheit, dass sich durch Beachtung und Ausschaltung dieser Faktoren die vielfältigsten chronischen Störungen, darunter bisher auch unheilbare Krankheiten weitestgehend bessern beziehungsweise heilen ließen, wie auch die Tatsache, dass dies von der Schulmedizin wenig bis gar nicht aufgegriffen wurde, führten zum Konzept der „holistischen Medizin“, wie es nachfolgend kurz umrissen sei:

Die „holistische Idee“ geht von der Tatsache aus, dass die Selbstheilungskräfte im Menschen in unserem bisherigen Medizinbetrieb nicht nur nicht gefördert, sondern zumeist außeracht gelassen und bekämpft werden. Der Patient verliert heute allgemein angesichts eines immer weiter anwachsenden hochtechnisierten Medizinkolosses in apparativ aufgerüsteten Krankenhäusern zunehmend das Bewusstsein seiner gesundheitlichen Eigenverantwortung. Die Schulmedizin erweist sich, was die Heilung chronischer Krankheiten betrifft, als weitgehend impotent. Ja, sie trägt sogar vieles zu ihrer Chronifizierung bei. Als Gesundheitsaufwendungen werden wir jetzt schon mit der kaum noch tragbaren Kostenlawine von über 500 Milliarden DM alleine in Deutschland überrollt. All das sind Fakten, die auch im medizinischen Bereich den vielbeschworenen "Paradigmenwechsel" dringlichst fordern!

Das holistische Konzept sieht als praktischen Ausdruck dieses Paradigmenwechsels.

erstens:

die Schaffung eines bundesweiten Netzes von holistischen Fachtherapiezentren vor, geleitet von holistischen Therapeuten, die freilich teilweise erst noch auszubilden wären.

zweitens:

die Bildung von holistischen Laienselbsthilfekreisen, die sich um speziell ausgebildete holistische Gesundheitsberater scharen könnten.

Um mit dem zweiten Schritte zu beginnen:

Diesem Gesundheitsberater würden außerordentlich wichtige Funktionen zukommen. Er könnte seinen Klienten mehr Verständnis und Einsicht in ihre Krankheit vermitteln; ihnen Hinweise geben, wie man mit seiner Psyche und seinen Träumen arbeiten kann, und sie im Bedarfsfalle an geeignete Psychotherapeuten vermitteln. Seine Aufgabe wäre es, in die Möglichkeiten der Tiefenentspannung und Selbstheilungsmeditation einzuführen oder Klienten, die anfangs noch zu krank und schwach sind, sich selbst zu helfen - das gilt häufig für schwerst und chronisch Kranke, etwa Krebspatienten, (neben der notwendigen ärztlichen Behandlung) zusätzlich als „Energievermittler“ die Selbstheilungskräfte der Betroffenen von außen zu mobilisieren. Weiterhin wüssten diese Gesundheitsberater um die Wichtigkeit des Zahnstörfeld-Geschehens, die Bedeutung geopathischer Störfaktoren und wären in der Lage, bei ihren Klienten die Wohnung geopathisch zu vermessen (ihr Ausbildungsprogramm umfasst auch eine Einführung in die „Rutenfühligkeit“). Solche Gesundheitsberater können ihre Klienten in Selbstheilungsmethoden durch den Atem, durch Farben, Edelsteine und Blütenessenzen (wovon die Dr. Bach-Mittel ein Teil sind) einführen, ohne deshalb in irgendeiner Weise therapeutisch tätig zu sein. Sie könnten im Gegenteil die Tätigkeit jedes Arztes in unserem Land sinnvoll unterstützen und würden einen ganz neuen Berufszweig darstellen, für welchen enormer Bedarf besteht. Jeder der etwa 200 000 niedergelassenen Ärzte in unserem Lande könnte gut und gerne 2 derartige Holistische Gesundheitsberater bzw. Beraterinnen freiberuflich oder fest angestellt beschäftigen - das wären 400- 500 000 Arbeitsplätze - eine ebenso fruchtbare wie beachtenswerte Möglichkeit der Arbeitsbeschaffung zum Wohle unserer Patienten und unserer gemeinsamen Zukunft.

Freilich bildet die Laienselbsthilfe nur den einen Bereich, sozusagen das eine Bein des holistischen Gesamtkonzepts. Damit sich in unserem Medizinbetrieb wirklich etwas ändert, müssten primär holistische Therapiezentren geschaffen werden, in denen an Stelle des sonst vielfach - auch in der Alternativmedizin - vorherrschenden Konkurrenzverhaltens eine tiefgreifende, geistige und praktische Kooperation tritt. Hier sollten Ärzte, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten und - warum nicht - auch Heilpraktiker und energetische Heiler aus innerer Berufung zusammenwirken.

In diesen Therapiezentren sollte die unselige Zersplitterung und das Gegeneinander schulmedizinischer und naturheilkundlicher Methoden aufgehoben werden durch eine integrative Zusammenschau und Synthese aller wesentlichen diagnostischen und therapeutischen Verfahren. Das heißt, dass die dort tätigen Therapeuten neben der Schulmedizin ebenso kompetent umzugehen hätten mit der chinesischen Köperakupunktur und der französischen Ohrakupunktur, mit klassischer Homöopathie genauso wie mit der Elektroakupunktur nach Voll, mit Chirotherapie ebenso wie mit der Ozontherapie, der Sauerstofftherapie und der HOT, mit der Pflanzenheilkunde ebenso wie mit der Behandlung mit ultrafeinen Schwingungen. Ein solcher Therapeut besäße natürlich auch psychotherapeutische Grundkenntnisse und könnte, wenn alle Stricke reißen und bei einer schweren Krankheit wirklich nichts mehr hilft - auch Energie vermitteln.

Als therapeutische Superlative eine Utopie? Keineswegs! Auch das universitäre Studium ist höchst vielfältig. Und: das ZDN hält das komplette Ausbildungskonzept - langjährig praktiziert - parat.


Unser Forderungskatalog bezüglich des Gesundheitswesens


Intensive Förderung der „alternativen“, komplementärmedizinischen regulativen Therapie und Diagnoseverfahren sowie ihre Integration in die allgemeine gesetzliche Kassenversorgung. Die vom ZDN e.V. durchgeführte Erprobungsregelung kann dabei als Pilotprojekt dienen.

Nicht nur das Schisma zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde ist endlich aufzuheben, sondern auch die Trennung der legalen Heilberufe, sprich der Ärzte und der Heilpraktikerschaft. Auch die Ausbildung des Heilpraktikers sollte künftig von staatlich überprüften und autorisierten Schulen mit einer festen Prüfungsordnung durchgeführt werden.
Der derzeitige Missstand einer irrational hohen Durchfallquote bei der Amtsarztprüfung ist einer gesitteten staatlichen Gemeinschaft unwürdig.

Es bestehen vielfältige wissenschaftliche Beweisführungen insbesondere in den angelsächsischen Ländern hinsichtlich mentalen, geistigen Heilens auch durch Laien. Bei einer derart überbordenden Erkrankungsrate, wie wir sie heute hierzulande und in allen Industrienationen vorfinden, halten wir es für unverantwortlich und für unterlassene Hilfeleistung und somit für einen strafbaren Sachverhalt, derartige hocheffiziente Heilweisen weiterhin dem vielfältigst erkrankten Bundesbürger vorzuenthalten. Dabei könnte sich die Bundesrepublik Deutschland am Modell England orientieren, in welcher „Healers“ in weit mehr als 2000 Krankenhäusern offiziell auf Wunsch des Patienten zugelassen sind.

Eine ausbildungsmäßige Selbstkontrolle dieser zumeist von Laien betriebenen absolut ungefährlichen, sich mit allen medizinischen Richtungen bestens kombinierbaren Heilweisen ist jedoch unabdingbar.